Kunstgeschichte

Johann Peter Melchior

Porzellanfiguren, nach der Natur modelliert

Erneuerer der Tafelkultur, maßgeblicher Porträtist der Goethezeit und Schöpfer einer verspielten Miniaturwelt – der Porzellanbildhauer Johann Peter Melchior gehört zu den Künstlern, die in dem 1708 von Boettger neu erfundenen »weißen Gold« der Epoche eine gültige Gestalt gaben. Der Bildband fasst erstmals alle Schaffensperioden und das Nachleben Melchiors im 19. und 20. Jahrhundert zusammen.

Cover »Johann Peter Melchior«

Johann Peter Melchior

Bildhauer und Modellmeister in Höchst,
Frankenthal und Nymphenburg

23 × 31 cm, 224 Seiten
350 Abbildungen
ISBN 3-932005-02-3
Restexemplare mit geringen Mängeln
50,— €

Johann Peter Melchior, Terrine mit Putto als Deckelknauf (1765)

Johann Peter Melchior:
Terrine mit Putto als Deckelknauf
Höhe 26 cm
Höchster Porzellanmanufaktur 1765
Mainzer Landesmuseum

Italien – Künstlertraum der Goethezeit

Für Italienreisende und Goetheverehrer

Christina Florack-Kröll untersucht historisch die Ursachen für die Faszination Italiens. Im Mittelpunkt steht Goethe, der 1786–1788 als Zeichner in Rom und Sizilien lebte und mit seiner »Italienischen Reise« das heute noch gültige Reisebuch über das Land der Sehnsucht, der künstlerischen Freiheit und des Aufbruchs geschrieben hat.

Ursula Mildners Essay beruht auf der These, dass »die Kunstgeschichte der Neuzeit im Grunde nichts anderes ist als eine permanente Auseinandersetzung mit der Antike, die in der Weimarer Klassik ihren letzten Höhepunkt fand«.

Der Bildteil zeigt Italien im Spiegel der zeitgenössischen Landschaftsmalerei von der klassischen Idylle bis hin zur Romantik.

Cover »Italien – Künstlertraum der Goethezeit«

Christina Florack-Kröll – Ursula Mildner

Italien –
Künstlertraum der Goethezeit

18,5 × 23 cm, 96 Seiten
55 Abbildungen, Hardcover
ISBN 3-392005-00-7
Restexemplare
19,— €

Autoren-Info

Dr. Ursula Mildner

Dr. Ursula Mildner

  • studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Geschichte
  • war 1981 – 2005 Leiterin des Museums der Stadt Ratingen.
  • Die Wirkungsgeschichte der antiken Kunsttheorien und intensive Beschäftigung mit der Hirnforschung bilden derzeit die Basis ihrer Arbeit.

Daniel Chodowiecki

Ein Künstler für das Publikum

Daniel Chodowiecki gehörte wohl zu den populärsten Persönlichkeiten des späten 18. Jahrhunderts. Über 2000 Radierungen umfasst sein Werk kultur- und gesellschaftsgeschichtlich aufschlussreicher Ansichten. Nur 170 sind Einzelblätter, alle übrigen wurden als Buchillustrationen für Almanache, Kalender und Romane geschaffen. Meisterwerke der Weltliteratur hat Chodowiecki bebildert und damit zur Entwicklung der bürgerlichen Lesekultur einen wichtigen Beitrag geleistet.

Die Autorin zeigt Chodowiecki jedoch als »Dokumentator« seiner Epoche und als Künstler, der das Spektrum der »Kunst des 18. Jahrhunderts« über die klassischen Gattungen Malerei, Bildhauerei, Architektur hinaus um die »Kunst der Grafik« erweitert hat.

Cover »Daniel Chodowiecki«

Christina Florack-Kröll

»Das Publikum wollte, dass ich Radierer sei«

Daniel Chodowiecki –
seine Kunst und seine Zeit

18,5 × 23 cm, 120 Seiten
80 Abbildungen, Hardcover
ISBN 3-932005-09-0
Restexemplare
19,— €

Autoren-Info

Dr. Christina Florack-Kröll

Dr. Christina Florack-Kröll

  • Studierte Kunstgeschichte, Germanistik, Literaturwissenschaft, Musikgeschichte und Archäologie.
  • Als Kustodin des Goethe–Museums Düsseldorf von 1968 bis 1995 hat sie sich in zahlreichen Publikationen und Ausstellungen mit der Kultur- und Geistesgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts beschäftigt.

Opposition mit dem Zeichenstift

Die Birne – immer eine gute Karikatur

Im Grenzbereich zwischen Geschichte und Kunstgeschichte widmet sich das Buch einem beachtenswerten Kapitel des satirischen Bildjournalismus. »La Caricature« erschien von 1830 bis 1835 und ist die erste Karikaturenzeitschrift, die diesen Namen verdient.

Die Mitarbeit bedeutender Künstler wie Honoré Daumier, J. J. Grandville, Charles-Joseph Traviès und Nicolas-Toussaint Charlet machte aus ihr einen Markstein in der Geschichte der kritischen Grafik. Das Journal, das seine Existenz den liberalen Pressegesetzen der frühen Julimonarchie verdankte, lieferte seinen Abonnenten ein breitgefächertes satirisches Angebot. Politische Enttäuschungen förderten die Entwicklung zum republikanischen Kampfblatt gegen den »Bürgerkönig« Louis-Philippe, der in der Zeitschrift ab 1831 häufig als Birne dargestellt wurde.

Cover »La Caricature«

Susanne Bosch-Abele

Opposition mit dem Zeichenstift
1830–1835
La Caricature

18,5 × 23 cm, 120 Seiten
140 z.T. farbige Abb., Hardcover
ISBN 3-932005-12-0
vergriffen

Autoren-Info

Dr. Susanne Bosch-Abele

Dr. Susanne Bosch-Abele

  • Studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Italienisch
  • Sie ist freiberuflich für verschiedene Museen tätig.
  • Sie arbeitet schwerpunktmäßig in den Bereichen Kritische Grafik, Buchillustration und Kunsthandwerk.